Diätetik - Ernährungstherapie

"Lasst Nahrung eure Medizin und Medizin eure Nahrung sein.", sagte Hippokrates.

Jede Naturheilkunde beinhaltet das Wissen um den Zusammenhang von Gesundheit und Ernährung, so auch die Chinesische Medizin.

Jeder Mensch ist individuell, so auch seine Symptome und Energiemuster. Ernährungsempfehlungen sollten daher nicht pauschal erfolgen.
Jeder Patient kann im Rahmen der Behandlung eine auf ihn und seine Bedürfnisse abgestimmte Beratung zur Ernährung erhalten.

Ernährungstherapie nach den Fünf Elementen bedeutet, dass Sie erfahren, welche Nahrungsmittel und Zubereitungsarten Sie bevorzugen oder vermeiden sollten.

Die Auswahl berücksichtigt Umgebung, Lebensumstände und Gewohnheiten.
Gesundes Essen sollte schmecken und ohne großen Aufwand mit den bei uns üblichen Nahrungsmitteln zubereitet werden können.

Eine individuell abgestimmte Ernährung dient als Grundlage zur Überwindung bestehender und zur Vermeidung zukünftiger Erkrankungen.

Eine Beratung zur Ernährung im Sinne der TCM können Sie nach einer ausführlichen Befunderhebung (siehe Diagnose) erhalten.

Lebensmittel werden hinsichtlich ihrer Wirkung im Körper klassifiziert.
Entsprechend der verschiedenen Charakteristika von Geschmack, Geruch, Konsistenz und Farbe, sowie Temperaturverhalten im Körper, werden Nahrungsmittel bestimmten Organsystemen und deren Stimulierung zuteilt.

Jeder Geschmack hat zu einem bestimmten Organsystem Bezug.
So wird der so genannten "Mitte", dem Verband aus Magen, Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse, welche für Verdauung und Verwertung der Nahrung zuständig ist, der süße Geschmack zugeordnet. Süße Nahrung wirkt hier fördernd, ein Zuviel an Süß kann jedoch schädigen.
Positive Wirkung haben all jene Nahrungsmittel, die natürlich süß schmecken, wie zum Beispiel Kartoffeln, Möhren und geschmorte Zwiebeln.
Negativ wirken sich hingegen sehr gezuckerte Speisen aus. Sie können das Organ belasten und auch schädigen.

Ein Hinweis auf ein Ungleichgewicht innerhalb eines Organsystems kann das Verlangen nach einem bestimmten Geschmack oder nach bestimmten Nahrungsmitteln sein.

Die Zubereitung der Speisen spielt ebenfalls eine besondere Rolle: Je mehr Hitze beispielsweise beim Garen zugeführt wird, desto wärmender ist die Wirkung auf den Körper.

Zu jeder Ernährungsempfehlung gehört, dass erörtert wird, welche Nahrungsmittel und Zubereitungsformen zur Überwindung von Beschwerden zu vermeiden sind.

Manchmal genügen kleine Veränderungen im gewohnten Ablauf von Nahrungsaufnahme und -zubereitung, um einen großen Effekt auf den Behandlungserfolg zu bewirken.

Hierbei möchte ich Sie gerne mit theoretischen und praktischen Ratschlägen unterstützen.